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Digital voran

Michael Buck, CEO und strategischer Kopf der Kölner Convidera GmbH, begleitet Unternehmen durch den gesamten digitalen Transformationsprozess. Dabei sagt er von sich, dass selbst er als Experte nur 2% der Digitalisierung versteht, die restlichen 98% kommen erst noch.

Mit Blick auf Unternehmen sagt er: "Das größte Thema bei der Digitalisierung ist die Unternehmenskulturveränderung." Allerdings sei es für Menschen nicht möglich mit der Entwicklung der Technologien Schritt zu halten. Menschen entwickeln sich linear, während sich Technologien exponentiell entwickeln. Dabei spricht man von der "Exponentiellen Wachstums-Überraschung". Buck betont jedoch, der größte Fehler wäre, nie mit der Digitalisierung anzufangen.

 

Wie sicher ist Ihr System?

Sebastian Schreiber, der Gründer und Gesellschafter der Syss GmbH in Tübingen, einem auf IT-Sicherheit und Penetrationstests spezialisierten Unternehmen, führt live vor, wie einfach digitale Angreifer Webshops, Smartphones und komplette Systeme hacken und lahmlegen können. 

Der "kranke Mehrwegprozess"

"In der Problembeschreibung sind wir (die Branche, Anm. der Red.) super, aber wir bekommen nichts auf die Kette", so Trinks-CEO Michael Stadlmann (r.) in der von Niklas Other moderierten Diskussion zum Thema "Mehrweg in Not" mit Hans-Jürgen Steffen, Gf Edeka Hessenring, und Dirk Reinsberg (l.), Geschäftsführender Vorstand Bundesverband des GFGH.

Über den riesigen Sortieraufwand aufgrund der vielen Individualgebinde sagt Steffen: "Wer Schrott rein tut, bekommt Schrott zurück." Er selbst nennt es einen "kranken Mehrwegprozess".

Wie schnell geben Sie auf?

James Dyson hat 5.127 Prototypen gebaut, ehe sein kabelloser Staubsauger funktioniert hat. „Wie viele hätten Sie gebaut? Wann hätten Sie aufgegeben?“, fragt Dr. Peter Kreuz, Managementvordenker und Mitgründer von Rebels at Work, und gibt in seinem Vortrag Tipps, aus der Not eine Tugend zu machen. 

Frischer Wind in der Politik

Zuckersteuer: ja oder nein? Laura Staudacher, ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der jungen Liberalen, betont im Gespräch mit Outsider Holger Messner: „Wir glauben an den mündigen Verbraucher. Er kann sich bewusst zwischen klassischem und Zero-Produkt entscheiden.“ Deborah Düring, Bundestagsabgeordnete der Grünen, widerspricht: „Wir glauben nicht, dass für jeden Verbraucher die Inhaltsstoffe so klar ersichtlich sind wie für Sie aus der Branche.“

Steigender Anspruch der Verbraucherinnen und Verbraucher

Wie schaffen es Marken, den steigenden Ansprüchen von Markt und Verbrauchern gerecht zu werden. Darüber diskutiert Inside-Chefredakteur Niklas Other (2.v.l) mit Heino Hövelmann (Rheinfels Quellen), Hans-Dietrich Kühl (Vilsa) und Torben Nielsen (PepsiCo). 

Erfolg durch radikale Lösungsansätze

Der Druck auf konventionelle Geschäftsmodelle steigt. Es reicht nicht, seine Produkte nur zu optimieren, sagt Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Wer erfolgreich sein will, müsse dazu beitragen, Nachhaltigkeitsprobleme zu lösen, indem er sein Geschäft grundlegend transformiert. „Sie müssen sich überlegen, wie Sie ihr Werteangebot stärken können“, sagt Schaltegger. „Was für einen Zusatzwert liefern Sie mit Ihrem Produkt?“

Was passiert im AFG-Markt?

Alexander Schwarz, Director Shopper und Senior Manager der Nürnberger GfK, präsentiert die AfG-Trends des aktuellen Jahres (Januar bis September): Eistee, auch getrieben durch zahlreiche Rapper-Marken, Smoothies, Energy-Drinks sowie Near- und Flavoured Water können zulegen, wohingegen vor allem Wasser Plus, Wasser und Schorle verlieren. Auch Sprudlerpatronen und Sirupe wachsen weiter. 

 

Millionen für Quickies

Warum stecken Investoren so viel Geld in Quick-Commerce-Geschäfte? Matthias Steinforth, Gründer von Durst und heute bei Kernpunkt Digital, sagt: "Geld ist genug da und der Markt ist groß genug. Außerdem gibt es Beispiele wie Hello Fresh, die zeigen, dass das Modell funktioniert." Wann Quickies jemals Geld abwerfen, wagt auch Steinforth in der von Pierre Pfeiffer moderierten Diskussionsrunde mit Frederic Knaudt, Picnic, und Jan Gerlach, Knuspr, nicht zu prognostizieren.